... gestern auf Arbeit
Heike D. Grieswald • 6. Februar 2025
... gestern auf Arbeit

... war der Horror los. Ich hatte Spätschicht. Im politischen System ist es ja wie früher schonmal zu DDR-Zeiten mittlerweile gefährlich, seine Meinung zu sagen oder zu schreiben mit klaren Worten. So kommt das Wort Neubürger oder Mensch mit Migrationshintergrund als diplomatischer Begriff infrage, wenn ich mich mal seltenerweise getraue, darüber zu schreiben. Es ist schlimm, wieviel man sich als Frau in Deutschland gefallen lassen muss. Von einheimischen Personen (von Übergriffigen, von Brüllerinnen und Brüllern und auch von Angestellten, die ihre Macht in Staats Namen missbrauchen) und auch von Zugewanderten. Die Häufung über Jahrzehnte ist einfach so hoch. Und neu auch von Besuchern, die angeblich aus Westdeutschland stammen. Ich hatte die Arbeit im Einkaufsladen angenommen, um der Fachkraft und Lebenskraft zermürbenden Drangsalierung des Jobcenters zu entkommen und einfach mal ein bisschen Pause von der Brüllgewalt und dem Mobbing im Berufsleben zu haben. Ich hatte gehofft, dass ich einfach mal mit Personen zu tun habe, die gerne einkaufen und sich über die vielen schönen Dinge freuen, die es im Schlaraffenland zu kaufen gibt. Auf die Verhaltensweisen, die im Einkaufsladen aus verschiedenen Richtungen auf frau einprasseln, war ich nicht gefasst. Aber das Gute ist: Meistens gibt es Zeugen, die es sehen und auch Leute, die sich einmischen, sodass frau nicht so alleine mit Attacken/ Übergriffigkeiten ist. Zu massivem Adrenalinanstieg, Tränen und Entsetzen führt es dennoch. Gestern waren mal keine Deutschen im direkten Nahfeld krass drauf bis auf zwei. Davon eine, die von ihrem kleinen Kind genervt war und ein älterer Herr, der sich deutlich im Ton vergriff und mich allen Ernstes fragte, ob ich Angst vor ihm habe und 'endlich jemand Erwachsenes', als sich meine Kollegin hinsetzte. Meine Kollegin löste mich gerade zur Pause ab. Das ist ein normaler Vorgang. Völlig nüchtern. Was der Mann für ein Kopfkino hatte, kann ich mir nicht vorstellen und ich will es auch gar nicht wissen.
Stunden vorher gab es einen schlimmen Vorfall. Diesmal gab es ein verbal lautstarkes, beleidigendes Manöver von mehreren Personen, deren Herkunft östlich des Mittelmeers zu sein schien. Sie betonten mehrfach, dass sie aus Westdeutschland sind und wie schlimm die Ostdeutschen sind. Alle Ostdeutschen. Einer der Männer kam mir mit dem Kopf über das EC-Gerät entgegen und sagte immer wieder: 'Stasi, Stasi, Stasi, ...'. Die ältere Frau hat ein Riesengezeter angestellt, weil sie Torten, die gut platziert unten im Einkaufswagen linear gelegt waren, sodass sie im sitzen von der Kassenkraft schwer sichtbar sind, auf das Band legen sollte. Sie zeterte lautstark, weil sie den Wein aufs Band legen sollte. Sie unterhielten bestimmt 10-20 Leute im Umfeld an den nahen Kassen, der Flaniermeile und im Scan&Go. Es war eine befremdliche Situation, Personen, die ja von Staats wegen aufgrund ihrer Migrationsvergangenheit so massiv gehypt werden und auch von verschiedenen Menschengruppen, so schlimm beleidigend gegenüber Ostdeutschen zu erleben, die ihnen nichts getan haben. Ich habe sie mehrfach deutlich darauf hinweisen müssen, dass sie sich bitte benehmen sollen und dass sie ja hier nicht einkaufen müssen und auch gern dorthin zurückgehen können, wo sie herkommen. Egal, ob aus Westdeutschland oder sonstwo. Es war eine gefährliche Situation. Ich bin froh, dass viele Leute die Situation mitbekommen haben und ich nicht damit alleine war. Es erwischt immer mal eine von uns Frauen an der Kasse mit Personen, die sich im Ton vergreifen und beleidigen oder Dinge vorbeischleusen wollen. Das finde ich enorm schlimm. Auch im Anbetracht des geringen Lohns, der nicht zum Leben reicht.
... ach ja. Eine verbal laute, deutliche Anspielung auf seine dicken Eier machte der Stasi, Stasi-Westdeutsch-Migrant auch.

Es gibt Ü30-Parties und manchmal sogar Ü40-Parties. Wann werden denn endlich Ü40- bis Ü60-Jobbörsen und Berufsneuorientierungsmessen deutschlandweit angeboten? Ich kann nur von mir sprechen. Das Gefangen sein in einem beruflichen Umfeld ohne Weiterentwicklungsmöglichkeiten in schöne blumige und sozial hübsche Richtungen, ohne Qualifizierungsmöglichkeiten zum Dr. rer. nat. aufgrund der deutschlandweiten existenzzerstörenden akademischen Diskriminierung, ohne Möglichkeiten in andere berufliche Strukturen wie Landesämter oder Forschung etc., ohne berufliche Umstrukturierungsmöglichkeiten und Neuberuflichkeit aufgrund fehlenden Geldes - und die viele Gewalt und der Sexismus und Arbeitsaufgaben machen zu müssen, die zermürben, sind dooooooof. Wie wäre es denn, wenn in Deutschland für einheimische Menschen Jobbörsen und Berufsneuorientierungsbörsen angeboten werden, die die Bedürfnisse der berufserfahrenen Generationen berücksichtigen? Wie wäre es mit Würdigung der Lebensleistungen und Neugier und finanzieller Unterstützung und Jobausprobiermöglichkeiten in allen Branchen von der Gärtnerin bis zur Senatorin, bis zur Tischlerin und zum Diplomatischen Dienst und bis zum Kindergarten? Mit guten und sehr guten Verdienstmöglichkeiten? Wie wäre es, wenn die Altersdiskriminierung des deutschen Personalwesens für zukunftsfähige seriöse Unternehmen als Motor für wechselwillige Berufserfahrene genutzt wird, die auf dem zermürbenden Arbeitsmarkt einfach keine Chance auf Freude und Hoffnung und dauerhaft gutes Einkommen haben? Sie können das Ganze auch mal peppig machen. Mit 80er und 90er und weiterer Mugge. Geben Sie Ü40-Einheimischen Deutschlands die Chance, wieder Hoffnung und Freude zu entwickeln und ein gutes Arbeits- und Privatleben zu haben. Filtern Sie vor der Ü40-Jobbörse möglichst die schwarzen Schafe, Entwürdiger und Ausnutzer-Unternehmen heraus.

@Bundesregierung ... und? Wie lange lassen Sie die existenztödliche Qualifizierungsunterbindungs-Arroganz und Ausgrenzung im Geologie-Wissenschaftsbetrieb und in den geologischen Ämtern und Universitäten in Deutschland noch durchgehen? Sie finden meine eigenständig über 2 Jahrzehnte erbrachten Leistungen hier:

... die Unmöglichkeit eines glücklichen Seins. ... die vielen Missbrauchsopfer, die sexuelle Übergriffe im Kindesalter ertragen mussten und mit der schambehafteten und erschreckenden Erinnerung leben müssen, manchmal aufgrund beruflicher und wohnungstechnischer Umstände immer noch in der Nähe der Tat(en) ... die Missbrauchs- und Gewaltopfer, die als Erwachsene einfach nicht auf die Beine kommen, weil Teile der Gesellschaft inkl. spezifische eingeborene deutsche, hiesige, staatlich bezahlte Personen und spezifische, erlebte (akademische) Personen des beruflichen Umfeldes skrupellos sind und Gewalt- und Übergriffsopfer gern auch mal sekundär viktimisierten und für bekloppt hielten sowie weitere Gewalt und Übergriffe in Selbstverständlichkeit ausübten ... die Missbrauchsopfer und Gewaltopfer, die ihre gesellschaftlichen Mainstreamwünsche aufgrund der kapitalistischen Ellenbogen-Skrupellosigkeit einfach nicht erfüllen können ... die Missbrauchs- und Gewaltopfer, die ihre berufliche Qualifizierung aufgrund akademischer, existenzunterbindender Ignoranz und Skrupellosigkeit nicht machen können ... die Missbrauchs- und Gewaltopfer, die keinen Berufsumstieg schaffen, weil sie nicht wissen, wie sie es finanziell und örtlich stemmen sollen und Angst vor der massiven Zersetzung der Jobcenter und Arbeitsämter haben müssen Ich trinke einen Baileys auf die eingeborenen deutschen Überlebenden und Nichtüberlebenden von Kindesmissbrauch, Verschickung und Gewalt in Deutschland.

Deutschland schafft es mit seinem Bürokratiemonstergeschwurbel, die Lebenszeit in ein einziges Cortisol- und Verzweiflungsgemisch zu verschwurbeln. Mit Steuererklärungsformularen, wo man als anders gebildete Fachkraft ein einziges Hääähhh? hervorbringen kann und der Kopfdruck steigt und die Verzweiflung auch. Es ist ein einziges politisch konstruiertes Riesenmonstergeschwurbel hier in Deutschland an allen staatlich tolerierten Ecken, sodass gesund sein und naturnahes Leben als Fleischklöpsschen auf zwei Beinen (die Steinzeit ist ja in geologischen Zeiten nur einen Wimpernschlag her) völlig unmöglich sind. Und dann kommt eine lebende Katze und miaut und will Aufmerksamkeit als natürliches Wesen mit Fell und Wärme und niedlichen Pfötchen und Teddybärengesicht und völlig instinktgesteuertem Handeln. Ein Wesen, das eigentlich in der Natur nur schlafen, jagen, fressen, schnurren, miauen, pinkeln, scheißen, durch die Felder streifen und sich mit anderen balgen und fortpflanzen kennt. Und dann sitzt du hier als studierte Frau, die selbst im nichtstudierten Zustand an den Begleitumständen völlig verzweifelt, und verzweifelst an Deutschlands Schwurbelbürokratie, die sich überall als branchendeutschinterne Fremdsprachen durch das Land zieht. Mit mörderischem, existenztödlichem Drohjobcentergeschwurbel, mit vernichtendem Juristengeschwurbel, mit Medizinergeschwurbel und dem Rentensystemgeschwurbel und dem Computersoftwaregeschwurbel und völlig nicht machbarem Installationsgeschwurbel staatlich neuer Konstruktionen und ja, auch mit Geologiegeschwurbel, wenn man das nicht studiert hat. Und als natürlich hergestellte Frau und als gesellschaftskonform zivilisiert erzogener Deutschlandmensch sollst du das alles können. Übermenschlich all das hervorgebrachte Zivilisationsgeschwurbel der Nachsteinzeitmenschheit Deutschlands - all das sollst du bringen als von der Natur normal konstruiertes Fleischklöpsschen auf zwei Beinen. Und dann höre ich nach draußen - und höre Vögel zwitschern und Wind durch die Blätter der Bäume rauschen. Ich denke an die vielen Pflanzen, die da draußen wachsen und die auch hier drinnen die Zimmerdecke gern erreichen. Und dann denke ich an die duftenden Blüten, die Seen mit ihrem klaren oder kaputten Wasser und denke mir: Was um Himmels Willen hat sich die zivilisierte Menschheit dabei gedacht, so ein lebensfeindliches Geschwurbel zu konstruieren, dass kein Normalmensch je solide händeln kann.

Bitte schauen Sie sich das systematische Ausbeuten von Akademikerinnen und Akademikern an. Schauen Sie sich Geo-Universitäten und korrespondierende geologische Landesämter in Bezug zur selbstverständlichen Ausbeutung von Studenten und Soloselbstständigen an. Sie können mit der TU Bergakademie Freiberg, dem LAGB und dem LfULG beginnen. Allein in meinem Fall ist es ein gigantischer Berg jahrelanger Arbeit ohne Bezahlung. Immer unter der Maßgabe, es doch durch gute Arbeit und eine weitere Qualifizierung eines Tages in eine dauerhafte, solide Anstellung mit guten Bedingungen zu schaffen. Nehmen Sie sich gern die letzten 20 Jahre vor. Sie werden akademische Personen finden, die definierte Arbeitsbedingungen haben und Sie werden mit etwas Recherche auch Professoren finden, die massive Mehrarbeit erledigen ließen und in einem Fall auch produzierten. Kommen Sie diesbezüglich gern auf mich zu. Würde die viele Mehrarbeit der letzten Jahre seit der Wende ordentlich mit Sozialversicherung, Rentenversicherung und Steuer beaufschlagt, kämen enorm hohe Beträge auf die betreffenden Geo-Unternehmen zu.

Meine Karriere/ berufliche Teilhabe im Geologieberuf wird seit 2 Jahrzehnten systematisch unterbunden. Und nicht nur meine. Die berufliche Ausgrenzung und berufsbezogene Nötigungen gehen weit über die Wissenschaft hinaus. Die Qualifizierung zur Dr. rer. nat. und auch ein Berufswechsel sind unmöglich. Personal der TU Bergakademie Freiberg hat maßgeblichen Anteil an der Qualifizierungsunterbindung. LfULG und LAGB machen mit bei der beruflichen Ausgrenzung. Die erlebten Verhaltensweisen zwecks Datenbeschaffung und gleichzeitiger Ausgrenzung sind eigenartig.



