Die 169 ist weg. Wo ist sie denn hin?

Heike D. Grieswald • 4. Februar 2025

Die 169 ist weg. Wo ist sie denn hin?

 Am Sonntag war es endlich mal wieder soweit. Genügend Sprit im Tank und Schnauze voll von der Lebenssituation ohne Situationsausweg.

Also ab auf die Autobahn. Hmm. Welche Richtung denn? Ich fahr mal Richtung Osten. Richtung Westen war ich ja schon oft genug unterwegs. Chillig Richtung Dresden und zu den Kiefern. Mit Rast bei McDonalds in Siebenlehn. Mit total coolen Mitarbeiterinnen und Veggiburger, Pommes und Latte Machiatto mit Karamelsüße.

Hier gibt es nicht soviele Kiefern. Ein paar sind auf dem Hauboldfelsen auf dem Glitzermeeresboden, dem verfalteten Glimmerschiefer, zu finden. Ansonsten sieht es mau aus mit Kiefern. Oben bei Dresden gibt es welche. Auf rotem Monzonit und auf Sandstein. Wie Urlaub vom hier.

Weiter gehts Richtung Osten nach Bautzen. In die Stadt, die durch die Presse nur durch Naziaufmärsche Berühmtheit hat. Ich kenne nur solche Berichterstattung über die Stadt und der Wohnungsmarkt ist dort auch eher trist.

Und dann ...

Wow.

Die Innenstadt hat einen tiefen Graben, wo eine Brücke drüber führt. Und unglaubliche Türmchen. Wie in einer Fantasie von Ronja Räubertochter. Mit spürbaren Schätzen und Abenteuer und Entdeckungen. Das hätte ich nicht erwartet im Anbetracht der einseitig gruseligen Berichterstattung über diese Stadt und das ferne Gefühl von nur Plattenbauten und tiefster DDR. Nicht sowas. Niemals.

Da muss ich nochmal hin. Mit mehr Zeit.

In der Umgebung war ich nur zweimal in meinem Leben. Einmal vor über 30 Jahren im Saurierpark Kleinwelka, der irgendwo dort ganz versteckt ist und einmal bei den Triopsen in Königswartha, als ich in einem Verein eingebunden war und wir einen Ausflug dahin gemacht haben. Beides war erinnerungseinspeichernd wertvoll. Auch wenn keine Triopse da waren.

... und einmal war ich im Museum der Westlausitz.

Östlich von Bautzen bin ich dann irgendwann umgedreht. Bis ganz nach Görlitz zu fahren, war nicht mein Ziel im Anbetracht der nahenden Dämmerung. Mein Ziel war das Finden von Seen.

Also fuhr ich in meinem aufgrund von vandalismuszerkratzen beblümelten Hoppedidl, das mittlerweile die 222.222 Fahrtkilometer geknackt hat und mittlerweile auch ein bisschen wie eine Nähmaschine rattert, Richtung Senftenberg.

Und das alles mit einem Atlas. Denn die Entscheidung zur Fahrt war doch sehr spontan.

Die Landschaft ist schwach hügelig mit abwechslungsreichem Bewuchs und unterschiedlicher Geologie im Untergrund. Die muss ich mir nochmal auf den Geologischen Karten anschauen.

Ich bin dann über Hoyerswerda und über Schwarzkollm (mit der Krabatmühle) weiter bis nach Klein- und Großkoschen in Brandenburg gefahren. Habe die politische Grenze überquert. Und habe endlich einen großen See gefunden. Den Senftenberger See. Dort war ein Parkplatz, wo jetzt zur Zeit gerade keine Parkgebühren zu zahlen sind und da habe ich nach ein bisschen herumkurven im Ort mein Auto abgestellt.

Die Leute dort haben einen tollen Marketingschachzug gemacht. Sie haben den Slogan: 'Vom Bergmann zum Seemann' mit visuellen Komponenten hinterlegt. Das fand ich richtig cool.

Der Strand am künstlichen See war aus gelben, quartären Sanden, rundkörnig mit schwacher Limonitisierung aus dem Pleistozän. Das war kein tertiärer Meeressand mit Muscheln, sondern es waren kleine Kiesel im Wasser zu sehen und auch ein bisschen Feuerstein von den Eiszeiten. Das Wasser war klar und kalt und der Himmel wolkenfrei. Der Sand hat mich ein bisschen irritiert. Denn ich hatte Ostseesand aus der Braunkohle erwartet.

Ich bin dann weiter nach Senftenberg reingefahren und habe mich grandios verfahren.

Eigentlich wollte ich weitere Seen finden. Linksrum habe ich nochmal einen Seezugang zum Senftenberger See entdeckt. Aber ansonsten war da nix zu finden mit Atlas und ohne Navi. Und irgendwie war dann auch noch die B 169 weg. Einfach weg. Sie war einfach nicht zu finden, nicht auf Schildern. Also bin ich etwas im Ringelpietz in Senftenberg herumgekurvt und musste Neubauten finden, die kastig bunt gestaltet waren. Horizontal gruselig bunt, sodass das wie ein Deckel in der Landschaft wirkt. Warum machen die Wohnungsgesellschaften und Genossenschaften keine bunte Bebilderung und Landschaften und Sonnen und schöne Dinge drauf wie zum Beispiel an einigen Fassaden hierzulande? Ich muss da mal Beispielfotos für Fassadengestaltung suchen und fotografieren, sodass die Neubaublockbesitzer mal auf neue Gedanken kommen und nicht weitere Blocksärge in der Landschaft erhalten.

Keine weiteren Seen. Nirgendwo.

Irgendwie habe ich es auf die B 169 geschafft und bin dann in Brandenburg weitergefahren bis nach Elsterwerda und dann wieder über die Bundeslandgrenze zurück nach Sachsen.

An sich ist das kein großer Akt. Aber wenn man keine juristische Unterstützung in einem Bundesland erhält, sondern juristisch gegengeschossen wird, weil man eine in einem MINT-Studiengang akademisch ausgebildete Frau ist, dann ist das politisch mehr als skandalös und traumatisierend.

Meine Rückreise ging dann über Riesa mit den wundervollen Nudeln, über Döbeln mit den berühmten Bockwürsten und jetzt auch noch mit einem Karl's Erdbeer-Erlebnis-Dorf immer einem fantastischen Sonnenuntergang entgegen durch Rochlitz, das auf dem ignimbritischen Vulkan gebaut wurde, durch bis nach Limbach-Oberfrohna zurück. Mit ein bisschen A 72 zwischendurch.

Die Reise hat 6 Stunden gedauert und ziemlich viel Sprit verbraucht. Aber die Nerven haben es gedankt. Nur der sitz-wehtu-Hintern und der erstarrende Körper - das ist immer doof bei langen Autofahrten.

Es hat gut getan. Die Freiheit der Autobahn, die Sonne und der blaue Himmel, die schönen Kiefern und die abwechslungsreiche Landschaft. Sogar ein bisschen Spreewaldfeeling war zwischendrin erahnbar.

Am meisten beeindruckt haben mich die Räubertürme von Bautzen.

Huch. Nebenan ist es jetzt wieder laut. Es ist wieder Betrieb im Baubüro im Wohnhaus Waldenburger Straße 3d in Limbach-Oberfrohna.

Ich habe immer noch keinen Ortsausweg gefunden. In einer Gartenanlage, wo ich mal einen Garten hatte, haben sich die Vorstände mal gegenüber mir auftgetürmt, weil ich zusammen mit einer Angehörigen unter dem Jahr wegen einer Arbeitsstelle 2 Gärten abgeben musste. Das war so gruselig am Sonnenbad. Ist jetzt schon etwa 15  Jahre her. Seitdem habe ich keinen weiteren Anlauf gemacht, mir einen Garten zu holen.

Ich suche eine gute Arbeitsstelle. Auch im Geologieberuf oder als was anderes. Mit gutem Gehalt und gutem Umgang (also ohne angebrüllt werden). Und ich würde so gerne einen großen Garten beblümeln und hätte gerne ein schönes Zuhause für mich und meine 2 schwarzen Hauskatzen. Mit Balkon oder Gartenzugang. Auch gerne außerhalb Sachsens. Ich mag Ordnung und Sicherheit und Blumen und lauter solche Dinge.

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Das Eichamt Deutschlands würde ich mal bitten, sämtliche Geschwindigkeitsmessgeräte, die als blinkende Fahrtablenkung am Straßenrand stehen und Gesichter mit unterschiedlichen Emotionen zeigen, auf ihre Richtigkeit zu überprüfen. Mein Tacho ist konstant. Die Geschwindigkeitsmessgeräte zeigen ziemlich unterschiedliche Geschwindigkeiten mit Schwankungen von 0 km bis 5 km zu meiner Fahrtgeschwindigkeit an. In Sachsen und in Brandenburg und vielleicht auch in anderen Bundesländern.

von Heike D. Grieswald 11. April 2026
Heute Nacht hatte ich mal wieder einen Alptraum. Einen Alptraum, in dem ich mich auf der 50 Hertz-Trasse in einem Wald verlaufen habe und mehrere Brocken Gleisschotter seitlich in meine Richtung geschüttet oder geworfen wurde. Auch Menschen waren entfernt vorhanden. Bauarbeiter. Schon das zweite Mal, dass ich einen ähnlichen Traum dieser Art habe. In der Tat habe ich Angst, mich zu verfahren oder in unwegsamem Gelände zu verlaufen. Meistens bin ich ja alleine unterwegs. Schon im Studium war das schlimm. Damals mussten Geländekartierungen durchgeführt werden. Alleine oder manchmal bei kleineren Projektarbeiten im Team. Die Kartierungen waren so konstruiert, dass jeder für sich auch alleine unbekanntes Gelände zu durchkunden hatte. Mit dunklem Wald, starken Steigungen, Kuhherde, Nebel, Regen, Sonne, übernachten im Zelt, das dann aufgrund des Regens unter dem Wasserkasten begonnen hat, zu schimmeln. Bei mir waren die hiesigen diplomrelevanten Kartierungen bei Affalter und bei Pausa, Mehlteuer etc. Es war immer schlimm, meistens verloren einsam und ohne Klo. Mal abgesehen von guter Luft und schönen Pflanzen und zwitschernden Vögeln. Auf Fuerteventura hatte ich Angst, dass ich im Hinterland einfach umkippe. Dort im Hinterland von Ajuy, wo die Fossilien einfach rumliegen und es brütend heiß ist. Ich war dort, um Vergleichsproben für meine sächsischen bis anhaltinischen Vulkanismusprojekte zu sammeln. Bei den Dünen wurde ich auch ausgeraubt. Alleine in fremde Länder reisen ist wegen der Ungewisseheit, was wieder passieren wird, für mich als Frau immer mit enormen Stress verbunden. Nun ja. Eigentlich wollte ich noch ein kleines Video zum Buntsandstein von Schafpreskeln machen, aber der gerundete Hochquarz ist irgendwo beim Transport weggeschmirgelt. Und ohne Beweisfoto kann ich nur behaupten, dass in dem Buntsandstein der Eintrag varistischer, felsischer Subvulkanite ist. Und dann wollte ich noch ein kleines Video zum hochreinen Quarzgang bei Grobau erstellen, aber ich habe gerade keine Lust dazu. Die Frage bei dem Quarzgang ist nämlich - da er anscheinend postmagmatischen Ursprungs ist und nicht metamorph überprägt - ob er im vogtländischen Umfeld permokarbonen, felsischen Vulkanismus als Begleitung hat. Die Frage hat sich letztes Jahr durchaus ein paar Kilometer entfernt gestellt. Ich habe Angst vor Montag. Da muss ich wieder nach Zwickau zu der gruseligen Arbeitsstelle im Ingenieurbüro. Letztes Jahr wurde ich von 2 Leuten (m/w) mehrfach grundlos böse zusammengesaut. Ich wurde auch aus Spaß damit betitelt: "Du bist ein Vieh" und seitens eines verhaltensgestört mehrfach brüllenden Architekten und seitens einzelnem Baustellenpersonal kam es auch zu verbalen Übergriffigkeiten. Das ist doof. Ich fühle mich da jedes Mal völlig fehl am Platz. Nun habe ich einen neuen Polier am Hals, der unbedingt diskutieren will, obwohl ich einfach nur in den Gräben Dinge dokumentieren soll und zeitlich einfach aufgrund der anfallenden Menge der offenen Leitungsgräben und der vielen Kilometer täglich keine genaue Festlegung zu den Zeiten auf seiner Baustelle treffen kann. Das ist eine Geländetrasse, der SüdOstLink, kein begrenztes Straßenbauprojekt mit einer Baugrubenabnahme, die zeitlich genau zu benennen ist. Und die Wegsamkeiten gehen über Stock und Stein. Aber das kapiert der nicht. Mir wurden auch einfach Sommerreifen aufs Flottenfahrzeug aufgezogen, obwohl es im Vogland kälter ist als in Zwickau und gerne noch schneekrümelt. Die Initiatoren im IB, die das in die Wege geleitet haben, sind nie draußen im unwegsamen Gelände unterwegs und sitzen den ganzen Tag indoor im warmen. Sie haben keinen Verkehrsstress mit aufpassen müssen, nicht über das Bankett in den Straßengraben zu rutschen oder beim vorbeifahren am Gegenüber die Front des Autos oder den Seitenspiegel zu verlieren. Sie müssen nicht auf Geschwindigkeiten aufpassen und auf Blitzer und nicht auf glitschige Straßenverhältnisse, sie werden nicht durch die Sonne geblendet und nicht vom Wind und Regen fast umgepustet und brauchen nicht im Schlamm rumstiefeln und feststecken und nicht frieren und nicht durch Pfützen laufen. Sie sind den ganzen Tag geschützt indoor. Sie müssen sich auch nicht tagtäglich auf die unterschiedlichsten Charaktere und Befindlichkeiten auf den Baustellen einstellen und immer im Hinterkopf haben, ob indoor mal wieder ein Maulkorb oder ein Hochdrehen eines Gegenübers folgt. Der Spagat als Geologin mit Facherfahrung ist auf dieser Arbeitsstelle in der Geotechnik enorm. Und ich mag das überhaut nicht. Es ist mir zuviel. Leider habe ich keine Jobalternative und muss da am Montag wieder hin. Mir gruselt es. Jetzt würde ich gerne noch einen Vorschlag für die sich gerne hauenden Hooligans und die Polizei machen, die da immer dazwischen gehen muss. Lassen sie das doch einfach regelmäßig tagsüber und nachts als Prügeldemos zu. Lassen Sie am Einlass zur Prügeldemo, die auch gerne auf einem schlammigen Feld stattfinden kann, damit sich die Prügelnden beim Hinfallen nicht so sehr weh tun, ein Schriftstück unterzeichnen, dass sie sich freiwillig prügeln. So etwas gibt es ja in ähnlicher Art schon. Sie können ja eine höhere Anzahl an Rettungsdiensten bereitstellen. Sie können für so eine Prügeldemo auch Eintritt nehmen, damit die Rettungsdienste finanziert werden und mit Metalldetektoren am Eingang nach Waffen untersuchen. Seien Sie als Polizei doch als Sicherung der Rettungsdienste da und stören Sie die sich gerne hauen wollenden Hooligans und anderen Prügelwütigen nicht. Dann bringen Sie sich nicht unnötig in Gefahr und lassen den Haudraufis ihren Spaß, sodass sie ihre Wut weniger zuhause oder auf der Arbeit auslassen.
von Heike D. Grieswald 11. April 2026
Entfernen Sie den Umweltminister, der in Mecklenburg-Vorpommern Timmy's Rettung blockiert, aus dem Amt. Retten Sie den Wal Timmy vor Deutschlands Küste. Ich beziehe mich auf die Berichterstattung der Presse über den Wal Timmy, der an Deutschland's Küste gestrandet ist. https://www.bild.de/regional/ostsee/live-ticker-die-grosse-wal-rettung-vom-timmendorfer-strand-69c25182ffcdb2ce7075be7e Der Wal leidet sehr. Es ist nicht schwer. Es wäre nicht schwer. Ich meine die Rettung des Wals. Der Wal ist nur 15 Meter lang. Das ist nicht viel. Ein U-Boot zu retten, wäre schwieriger. Ich halte das Verhalten des zuständigen Ministers in Mecklenburg-Vorpommern und der Experten, die den qualvollen Tod des Wals durch Unterlassung beschlossen haben, für deutliche Tierquälerei. Der Umweltminister hat den Sinn seines Amtes nicht verstanden. Der Minister ist seines Amtes nicht würdig und sollte sofort entlassen werden. Denn das, was hier passiert, ist keine Volksnähe. Es ist Linientreue zu hoch bezahltem Amts- und Behördenpersonal, zu teuren Wissenschaftlern und zum eigenen hohen monatlichen Geldeingang. Nicht mehr. Das Schicksal des Wals ist den Personen, die den Tod des Wals durch Unterlassung von Rettungsleistungen beschlossen haben, egal. Dabei gibt es genügend Geld und Maschinen auf dieser Welt, um den Wal zu befreien. Und es gibt Personen, die die Rettung gerne finanzieren und durchführen möchten. Es ist ein grauenvolles Beispiel der alten deutschen Denkweise, lebende Tiere nur als Objekte zu sehen. Wäre es ein Mensch, würden Hundertschaften und Hubschrauber und die Marine oder sonst etwas in Bewegung gesetzt. Für einen popeligen Menschen würde mit allem gehandelt, was da ist. Egal wie teuer es wird und ob der Mensch die Rettung überhaupt will. Bei dem Wal ist das elendig quälen und sterben durch eine einfache Strandung der Lauf der Dinge, so wie das in den Jahrmillionen vorher war. Weil es eben so ist. Oder? Warum? Prestigedenken, Machtmissbrauch und bodenlose Arroganz hoch bezahlter Personen. Und der verlorene Respekt gegenüber dem Planeten Erde mit all seinen Lebewesen. Retten Sie Timmy. Geleiten Sie ihn in den freien Ozean. Lassen sie ihn leben und sterben, dort, wo er zuhause ist. Nicht in anthropogenen Pseudo-Revieren arroganter Menschen, die vergessen haben, dass ihnen der Planet Erde nicht gehört.
von Heike D. Grieswald 8. März 2026
https://www.derstandard.de/story/3000000310991/frauen-in-der-wissenschaft-es-herrschte-ein-sexistisches-toxisches-umfeld?utm_source=firefox-newtab-de-de "Es reiche nicht, mehr Frauen "hineinzumixen", um einen echten Strukturwandel zu erreichen,..." Die MINT-Kampagne hat die radikalen Strukturen in Deutschland's Arbeitswelt nicht berücksichtigt.
von Heike D. Grieswald 24. Januar 2026
Es gibt Ü30-Parties und manchmal sogar Ü40-Parties. Wann werden denn endlich Ü40- bis Ü60-Jobbörsen und Berufsneuorientierungsmessen deutschlandweit angeboten? Ich kann nur von mir sprechen. Das Gefangen sein in einem beruflichen Umfeld ohne Weiterentwicklungsmöglichkeiten in schöne blumige und sozial hübsche Richtungen, ohne Qualifizierungsmöglichkeiten zum Dr. rer. nat. aufgrund der deutschlandweiten existenzzerstörenden akademischen Diskriminierung, ohne Möglichkeiten in andere berufliche Strukturen wie Landesämter oder Forschung etc., ohne berufliche Umstrukturierungsmöglichkeiten und Neuberuflichkeit aufgrund fehlenden Geldes - und die viele Gewalt und der Sexismus und Arbeitsaufgaben machen zu müssen, die zermürben, sind dooooooof. Wie wäre es denn, wenn in Deutschland für einheimische Menschen Jobbörsen und Berufsneuorientierungsbörsen angeboten werden, die die Bedürfnisse der berufserfahrenen Generationen berücksichtigen? Wie wäre es mit Würdigung der Lebensleistungen und Neugier und finanzieller Unterstützung und Jobausprobiermöglichkeiten in allen Branchen von der Gärtnerin bis zur Senatorin, bis zur Tischlerin und zum Diplomatischen Dienst und bis zum Kindergarten? Mit guten und sehr guten Verdienstmöglichkeiten? Wie wäre es, wenn die Altersdiskriminierung des deutschen Personalwesens für zukunftsfähige seriöse Unternehmen als Motor für wechselwillige Berufserfahrene genutzt wird, die auf dem zermürbenden Arbeitsmarkt einfach keine Chance auf Freude und Hoffnung und dauerhaft gutes Einkommen haben? Sie können das Ganze auch mal peppig machen. Mit 80er und 90er und weiterer Mugge. Geben Sie Ü40-Einheimischen Deutschlands die Chance, wieder Hoffnung und Freude zu entwickeln und ein gutes Arbeits- und Privatleben zu haben. Filtern Sie vor der Ü40-Jobbörse möglichst die schwarzen Schafe, Entwürdiger und Ausnutzer-Unternehmen heraus.
von Heike D. Grieswald 21. Januar 2026
von Heike D. Grieswald 21. Januar 2026
von Heike D. Grieswald 9. November 2025
https://www.mdr.de/nachrichten/deutschland/wirtschaft/seltenen-erden-lithium-sachsen-thueringen-europa-import-abhaengigkeit-100.html
von Heike D. Grieswald 27. Oktober 2025
@Bundesregierung ... und? Wie lange lassen Sie die existenztödliche Qualifizierungsunterbindungs-Arroganz und Ausgrenzung im Geologie-Wissenschaftsbetrieb und in den geologischen Ämtern und Universitäten in Deutschland noch durchgehen? Sie finden meine eigenständig über 2 Jahrzehnte erbrachten Leistungen hier: