Von Karl-Marx-Stadt zur Kulturhauptstadt? What?

Heike D. Grieswald • 16. Januar 2025

Von Karl-Marx-Stadt zur Kulturhauptstadt? What?


Ich mag MDR-Beiträge und Dokumentationen. Doch das, was hier zusammen gedreht wurde, erinnert mich an Melancholie und Depression und Starrheit und alles bleibt alt und grau und einsam und eng und dunkel und drinnen. Sogar eine Hommage.

Und auch, wenn die Beteiligten des Beitrags ihre Daseinsberechtigung haben.

Sorry MDR. Ich bin einschränkend enttäuscht.

Mitsamt der nüchternen Frauenstimme des Beitrags, die in anderen Beiträgen durchaus cool ist, ist der Beitrag einschläfernd gruselig.

Sicher finden andere diesen Beitrag faszinierend und inspirierend und kommen aufgrund dieses Beitrags von weltweit hierher.

Die frustrierte, ortsausweglose Mittvierziger-Meckersuse in mir meldet sich lautstark enttäuscht.

Warum kann nichtmal ein peppiger Beitrag gemacht werden über andere Dinge als die im Beitrag gebrachten? Über frische Dinge? Und nicht nur über graue, ältere Chemnitzer?

Mal etwas Spannendes, etwas zum überrascht sein und neugierig machen?

Warum nichtmal etwas über die vielen Mauerblümchen und Szenekneipen, die neuen Gebäude und den Breakdance und über Weite? Und über angenehm Buntes? Chemnitz war schon immer vergangenheitsgruselig. Vor allem durch den fetten, betongrauen Marxnischel, der immer noch im Zentrum thront wie ein DDR-Diktatur-Pfropfen für alle Ewigkeit. Ob der alte Vulkan wieder zum Leben erweckt, wenn irgendwann der Marx-Nischel-Pfropfen gezogen wird wie ein Stöpsel?

Warum wird in einen Imagebeitrag nicht die Lichtkunst eingearbeitet, die so zauberhaft war und den Marx-Nischel entmarxt hat? Es ist manchmal trubelig in dieser gruseligen Stadt. Dann ist sie mal nicht gruselig betongrau. Auch, wenn schöne Autos durchfahren.

Ich mag den Mauerfarn. Warum wird nichtmal so etwas in einen Beitrag eingearbeitet über das unbekannte Chemnitz und einfach mal darüber berichtet, was dort alles so kreucht und fleucht über dem alten Vulkan und entlang des Flusses Chemnitz bis über die Grenze zum Erzgebirge?

Und das spannend präsentiert mit spannenden Stimmen und begeisterten Leuten, die frisch sind und nicht so abgegriffen erscheinen?

Chemnitz hat ganz viele Kontraste. Von tief drunten bis zu himmelhoch. Von betongrau bis kunterbunt blühend. Von eng bis weit. Von dunkel bis hell. Glücklicherweise. Sonst würde man es dort gar nicht aushalten.

Sie könnten auch mal einen mehrjährigen Jahreszeitenfilm machen. Wo Kontraste nebeneinander gezeigt werden. 

So ungefähr wie: Es ist Winter in Chemnitz. Während sich die Krawallhummeln alljährlich zu einem bestimmten Datum zelebrieren, brütet die Ente und lässt sich von dem angrenzenden Getummel überhaupt nicht stören. Während im Februar das Baggerballett vorbereitet wird, guckt der Spatz den Breakdancern beim Trainieren zu. Während im April die Tulpen blühen, tanzt die Biene und kollidiert fast mit den Besuchern eines Frühlingsfests. Und der neugierige Marder beobachtet die Mechaniker der Parkeisenbahn bei ihrem geschäftigen Treiben. Es ist Sommer geworden in Chemnitz. Die Zimmerleute bauen ein großes Holztor. Und die Maus, die wundert sich, dass sie nicht mehr in ihr Loch kann. Der Turmfalke betrachtet neugierig das Treiben der puscheligen Leute, die eine Bergparade in einer Stadt durchführen, die nur durch eine List kurzzeitig zum Bergrecht und zu Fördermitteln gekommen ist. Ob die Puschel wohl essbar sind?

Wie wär's MDR? Sie bekommen das doch bestimmt hin. Sie können sich ja mit Babelsberg zusammentun oder mit Görliwood.
von Heike D. Grieswald 9. November 2025
https://www.mdr.de/nachrichten/deutschland/wirtschaft/seltenen-erden-lithium-sachsen-thueringen-europa-import-abhaengigkeit-100.html
von Heike D. Grieswald 27. Oktober 2025
@Bundesregierung ... und? Wie lange lassen Sie die existenztödliche Qualifizierungsunterbindungs-Arroganz und Ausgrenzung im Geologie-Wissenschaftsbetrieb und in den geologischen Ämtern und Universitäten in Deutschland noch durchgehen? Sie finden meine eigenständig über 2 Jahrzehnte erbrachten Leistungen hier:
von Heike D. Grieswald 12. Juli 2025
... die Unmöglichkeit eines glücklichen Seins. ... die vielen Missbrauchsopfer, die sexuelle Übergriffe im Kindesalter ertragen mussten und mit der schambehafteten und erschreckenden Erinnerung leben müssen, manchmal aufgrund beruflicher und wohnungstechnischer Umstände immer noch in der Nähe der Tat(en) ... die Missbrauchs- und Gewaltopfer, die als Erwachsene einfach nicht auf die Beine kommen, weil Teile der Gesellschaft inkl. spezifische eingeborene deutsche, hiesige, staatlich bezahlte Personen und spezifische, erlebte (akademische) Personen des beruflichen Umfeldes skrupellos sind und Gewalt- und Übergriffsopfer gern auch mal sekundär viktimisierten und für bekloppt hielten sowie weitere Gewalt und Übergriffe in Selbstverständlichkeit ausübten ... die Missbrauchsopfer und Gewaltopfer, die ihre gesellschaftlichen Mainstreamwünsche aufgrund der kapitalistischen Ellenbogen-Skrupellosigkeit einfach nicht erfüllen können ... die Missbrauchs- und Gewaltopfer, die ihre berufliche Qualifizierung aufgrund akademischer, existenzunterbindender Ignoranz und Skrupellosigkeit nicht machen können ... die Missbrauchs- und Gewaltopfer, die keinen Berufsumstieg schaffen, weil sie nicht wissen, wie sie es finanziell und örtlich stemmen sollen und Angst vor der massiven Zersetzung der Jobcenter und Arbeitsämter haben müssen Ich trinke einen Baileys auf die eingeborenen deutschen Überlebenden und Nichtüberlebenden von Kindesmissbrauch, Verschickung und Gewalt in Deutschland.
von Heike D. Grieswald 9. Juni 2025
Deutschland schafft es mit seinem Bürokratiemonstergeschwurbel, die Lebenszeit in ein einziges Cortisol- und Verzweiflungsgemisch zu verschwurbeln. Mit Steuererklärungsformularen, wo man als anders gebildete Fachkraft ein einziges Hääähhh? hervorbringen kann und der Kopfdruck steigt und die Verzweiflung auch. Es ist ein einziges politisch konstruiertes Riesenmonstergeschwurbel hier in Deutschland an allen staatlich tolerierten Ecken, sodass gesund sein und naturnahes Leben als Fleischklöpsschen auf zwei Beinen (die Steinzeit ist ja in geologischen Zeiten nur einen Wimpernschlag her) völlig unmöglich sind. Und dann kommt eine lebende Katze und miaut und will Aufmerksamkeit als natürliches Wesen mit Fell und Wärme und niedlichen Pfötchen und Teddybärengesicht und völlig instinktgesteuertem Handeln. Ein Wesen, das eigentlich in der Natur nur schlafen, jagen, fressen, schnurren, miauen, pinkeln, scheißen, durch die Felder streifen und sich mit anderen balgen und fortpflanzen kennt. Und dann sitzt du hier als studierte Frau, die selbst im nichtstudierten Zustand an den Begleitumständen völlig verzweifelt, und verzweifelst an Deutschlands Schwurbelbürokratie, die sich überall als branchendeutschinterne Fremdsprachen durch das Land zieht. Mit mörderischem, existenztödlichem Drohjobcentergeschwurbel, mit vernichtendem Juristengeschwurbel, mit Medizinergeschwurbel und dem Rentensystemgeschwurbel und dem Computersoftwaregeschwurbel und völlig nicht machbarem Installationsgeschwurbel staatlich neuer Konstruktionen und ja, auch mit Geologiegeschwurbel, wenn man das nicht studiert hat. Und als natürlich hergestellte Frau und als gesellschaftskonform zivilisiert erzogener Deutschlandmensch sollst du das alles können. Übermenschlich all das hervorgebrachte Zivilisationsgeschwurbel der Nachsteinzeitmenschheit Deutschlands - all das sollst du bringen als von der Natur normal konstruiertes Fleischklöpsschen auf zwei Beinen. Und dann höre ich nach draußen - und höre Vögel zwitschern und Wind durch die Blätter der Bäume rauschen. Ich denke an die vielen Pflanzen, die da draußen wachsen und die auch hier drinnen die Zimmerdecke gern erreichen. Und dann denke ich an die duftenden Blüten, die Seen mit ihrem klaren oder kaputten Wasser und denke mir: Was um Himmels Willen hat sich die zivilisierte Menschheit dabei gedacht, so ein lebensfeindliches Geschwurbel zu konstruieren, dass kein Normalmensch je solide händeln kann.
von Heike D. Grieswald 28. März 2025
Bitte schauen Sie sich das systematische Ausbeuten von Akademikerinnen und Akademikern an. Schauen Sie sich Geo-Universitäten und korrespondierende geologische Landesämter in Bezug zur selbstverständlichen Ausbeutung von Studenten und Soloselbstständigen an. Sie können mit der TU Bergakademie Freiberg, dem LAGB und dem LfULG beginnen. Allein in meinem Fall ist es ein gigantischer Berg jahrelanger Arbeit ohne Bezahlung. Immer unter der Maßgabe, es doch durch gute Arbeit und eine weitere Qualifizierung eines Tages in eine dauerhafte, solide Anstellung mit guten Bedingungen zu schaffen. Nehmen Sie sich gern die letzten 20 Jahre vor. Sie werden akademische Personen finden, die definierte Arbeitsbedingungen haben und Sie werden mit etwas Recherche auch Professoren finden, die massive Mehrarbeit erledigen ließen und in einem Fall auch produzierten. Kommen Sie diesbezüglich gern auf mich zu. Würde die viele Mehrarbeit der letzten Jahre seit der Wende ordentlich mit Sozialversicherung, Rentenversicherung und Steuer beaufschlagt, kämen enorm hohe Beträge auf die betreffenden Geo-Unternehmen zu.
von Heike D. Grieswald 27. März 2025
Meine Karriere/ berufliche Teilhabe im Geologieberuf wird seit 2 Jahrzehnten systematisch unterbunden. Und nicht nur meine. Die berufliche Ausgrenzung und berufsbezogene Nötigungen gehen weit über die Wissenschaft hinaus. Die Qualifizierung zur Dr. rer. nat. und auch ein Berufswechsel sind unmöglich. Personal der TU Bergakademie Freiberg hat maßgeblichen Anteil an der Qualifizierungsunterbindung. LfULG und LAGB machen mit bei der beruflichen Ausgrenzung. Die erlebten Verhaltensweisen zwecks Datenbeschaffung und gleichzeitiger Ausgrenzung sind eigenartig.
von Heike D. Grieswald 21. März 2025
Gesellschafts- und wohneigentumumbringende Bürokratie-Schildbürger haben wieder zugeschlagen. Es ist ein existenztödlich nötigender Gebäude-TÜV geplant. Als Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für arbeitslose Ingenieure, die eigentlich anderweitig gut zu tun hätten. Quelle: https://www.freiepresse.de/nachrichten/sachsen/neue-din-norm-geplant-mietern-in-sachsen-droht-kostenanstieg-artikel13743183] In der Körperübersetzung bedeutet dieser TÜV: Sitzt jedes meiner Kopf- und Körperhaare fest am Körper und ist nicht locker. Habe ich eine normgerechte Haarfarbe oder ist sie zu pink oder zu lasch. Wieviele Kopfhautschuppen sind auf dem Kopf und ist die Kopfhaut gesund und elastisch. Sind die Fingernägel normgerecht lang oder zu kurz oder zu lang. Ist die Farbe der Pinkel zu gelb oder farblos genug mit oder ohne Geruch. Ist der Stuhlgang normgerecht. Sind die Körpermaße normgerecht oder zu michelinmännchenmäßig. Ist die Wirbelsäule normgerade oder muss sie mit einer Zaunslatte festgetackert und begradigt werden. Ist die Hautfarbe normgerecht oder sind zuviele Pigmentflecken, die mechanisch bis aufs Fleisch weggeraspelt werden müssen. Ist die Fußsohle zu platt und muss ge-bergigt-werden. Sind die Finger beweglich genug oder müssen sie einen künstlichen Motor erhalten. Wie regelmäßig und mit welcher Konsistenz ist der Stuhlgang vorhanden, ist das DIN-normgerecht. Sind die Wimpern gerundet genug. Ist die Nase gerade genug. Ist die Augenfarbe gut genug oder muss mit Kontaktlinsen nachgeholfen werden. Ist die Haut glatt genug oder muss ge-botoxt werden. AfD, wenn Sie wirklich eine Volkspartei sein wollen, kümmern Sie sich, dass dieses unglaubliche Possenspiel nicht inkraft tritt. Denn die alten Parteien schaffen das nicht.
von Heike D. Grieswald 20. März 2025
... am 19.03.2025 gegen 10.40 Uhr. Das Geräusch der gefühlt stundenlang agierenden Rüttelplatte dringt selbst durch die geschlossenen Fenster hindurch durch Mark und Bein und verhindert sämtliche Gedanken. Noch viel mehr als das nervige Geräusch des Radladers (auf 2 Baustellen seit 2020) oder des pochenden Beton-Aufbruchhammers. Produktivität oder gesundes Wohnen sind für mich als Bewohnerin völlig ausgehebelt.
von Heike D. Grieswald 20. März 2025