Ich glaube Ihnen nicht.

Heike D. Grieswald • 2. November 2024

Ich glaube Ihnen nicht.

Das ist ein nächtlicher Existenznot-Verzweiflungs-Blog.

Deutschlands System zertrümmert einheimische Fachkräfte. Heute kam ein Brief von der Bundeswehr. Um die 13 Kontaktversuche hatte ich bezüglich Karriere in den letzten Jahren mit den Personalwesen der Bundeswehr, weil es wenige Stellen im Geoberuf außerhalb des Ingenieurssektors gibt. Sogar ein Vorstellungsgespräch im meinen Beruf tangierenden Randbereich war dabei. Nicht aber der Bereich, wo ich tatsächlich mehr Berufserfahrungen habe. In dem Schreiben steht "Bezüglich Ihres Interesses an einer zivilen Einstellung wird Ihre Bewerbung hier weiter geprüft." Das heißt, ich werde weiter auf Eis gelegt. Wie von sovielen Personalern Deutschlands in unterschiedlichen Ämtern in den letzten 20 Jahren. Weil die Personaler natürlich zuerst mit sich selbst und mit Ihrer Joberhaltung beschäftigt sind und nicht mit der Einstellung von Personen. Es geht Jahr um Jahr um Jahr vorbei. Wieder wird ein Stück meiner Fachkraft durch aussitzen und pokern zertrümmert. 

Das ist eine andere Zertrümmerung als die zersetzende, die hiesige Juristen durch Unfähigkeit demokratischen Handelns und Schlampigkeit in den letzten Jahren an den Tag gelegt haben und es ist auch eine andere Zertrümmerung als die, die die zersetzenden Jobcenter und Arbeitsämter mit ihren Drohungen und ihrem Zwang hier immer wieder über meine Berufszeit hinweg aus Willkür ausübten, und wenn ich wieder in ihre Fänge muss, wieder weiter ausüben werden, weil sie es staalich authorisiert zersetzend dürfen. Frau Nahles will weitere Zwangsmaßnahmen. Leute, die zu Terminen beim zersetzenden Jobcenter-/Arbeitsamtsapparat nicht erscheinen, sollen bestraft werden. Doch das wird sowieso durch die Drohschreiben gemacht, die Juristen so sorgfältig für den Demokratiestaat Deutschland und die deutschsprachigen eingeborenen Fachkraft-Einheimischen ausgearbeitet haben, um knüttelnd zu lenken. 

Bitte überdenken Sie Ihr politisches Handeln und hinterfragen Sie lieber die Gewalt, die hier durch systematische Nötigungen verzweifelter Fachkräfte und die deutschlandweite, existenzunterbindende Poker Fachkraft-Deutschland-lenkender Personalwesen vorgenommen werden.

Ich erlaube mir, einen Text wiederzugeben, den ich bei der letzten Absage des LAGB erhalten habe. Dort ist es völlig egal, wie gut ich bin. Ich bekomme Absagen oder werde zu Belustigungs-Bewerbungsgesprächen eingeladen und ausgelacht oder giftig angeschaut. Es ist dort egal, wieviel ich zu Sachsen-Anhalt erarbeitet habe und zu welchem Preis. Es geht schlimm zu beim Personalpoker in Deutschland.

"Sehr geehrte Frau Grieswald,

für Ihr entgegengebrachtes Interesse an einer Tätigkeit im Landesamt für Geologie und Bergwesen des Landes Sachsen-Anhalt bedanke ich mich nochmals recht herzlich. Sie haben mit Ihrer Bewerbung Erwartungen und Hoffnungen verbunden. Umso schwieriger ist es deshalb, diese heute enttäuschen zu müssen.
Unter Berücksichtigung der durch Art. 33 Abs. 2 Grundgesetz (GG) vorgegebenen Grundsätze der Eignung, Befähigung und fachlichen Leistung ist es mir nicht leichtgefallen, eine Entscheidung zur Besetzung der oben angegebenen Funktion zu treffen.
Zunächst wurde in Bezug auf die mindestens geforderten Qualifikationsmerkmale eine Vorauswahl getroffen und alle Bewerber*innen, die diese Voraussetzungen erfüllten in das weitere Auswahlverfahren einbezogen.
Die endgültige Auswahlentscheidung erfolgte auf der Basis der Anforderungen des Arbeitsplatzes anhand der Bewerbungsunterlagen sowie des Nachweises entsprechender fachlicher Kenntnisse und Leistungen und persönlichen Eindrucks im Rahmen strukturierter Auswahlgespräche. Der ausgewählte Bewerber konnte nachweisen, dass er von allen Bewerbern*innen über die besten Kenntnisse auf dem Gebiet der Geochemie und Mineralogie verfügt. Den aus den Bewerbungsunterlagen gewonnenen Eindruck bestätigte er im Rahmen des Auswahlgespräches, so dass die Auswahlentscheidung zu seinen Gunsten zu treffen war.
Ich bedaure, Ihnen keine günstigere Mitteilung geben zu können und bitte Sie, darin keine Wertung Ihrer persönlichen Fähigkeiten zu sehen.
Ich hoffe, dass Sie mit Ihrer Qualifikation alsbald eine Ihren Vorstellungen entsprechende Position finden werden und wünsche Ihnen für Ihre persönliche und berufliche Zukunft alles Gute."

Es werden immer neue Gründe hervorgebracht, warum ich wo nicht geeignet bin oder ich werde vertröstet. Je nach Personalwesen in unterschiedlichen Ämtern. Wobei die Übermensch-Intensität der Ausschreibungen und das sofortige zu 100 % funktionieren noch gar nicht in meinen Ausführungen mit berücksichtigt ist.

Wie um Himmels willen soll frau als akademische Fachkraft im gewalt- und ausgrenzungsbehafteten Geologieberuf den Kopf über Wasser halten?

Neben dem Personal- und Jobzirkus der letzten 20 Jahre habe ich als roten Berufsfaden wissenschaftliche Leistungen geschaffen. Sehr große wissenschaftliche Leistungen. Eigenständig. Bis heute habe ich keine wissenschaftliche Unterstützung, auch nicht zwecks Erreichung des Dr. rer. nat., der so wichtig wäre, um mit Bewerbungen weiterzumachen - die natürlich auch dann im Akademischen abgelehnt werden. Auch Messebesuche und Weiterbildungen zwecks sinnlosem Netzwerken und Fachvorträge im Geosektor habe ich eigenständig mit minimalsten Geldmitteln quer durch Deutschland irgendwie durchgeführt. Über Jahre. Es ist ein bodenloses Unterfangen und Abstrampeln in Dauerverzweiflung und Existenznot hier in Deutschland als weibliche akademische Fachkraft. Zusätzlich zu den Projektionen von Personen, die denken, eine Geologin ist eine kampfwollende Lara Croft.
von Heike D. Grieswald 24. Januar 2026
Es gibt Ü30-Parties und manchmal sogar Ü40-Parties. Wann werden denn endlich Ü40- bis Ü60-Jobbörsen und Berufsneuorientierungsmessen deutschlandweit angeboten? Ich kann nur von mir sprechen. Das Gefangen sein in einem beruflichen Umfeld ohne Weiterentwicklungsmöglichkeiten in schöne blumige und sozial hübsche Richtungen, ohne Qualifizierungsmöglichkeiten zum Dr. rer. nat. aufgrund der deutschlandweiten existenzzerstörenden akademischen Diskriminierung, ohne Möglichkeiten in andere berufliche Strukturen wie Landesämter oder Forschung etc., ohne berufliche Umstrukturierungsmöglichkeiten und Neuberuflichkeit aufgrund fehlenden Geldes - und die viele Gewalt und der Sexismus und Arbeitsaufgaben machen zu müssen, die zermürben, sind dooooooof. Wie wäre es denn, wenn in Deutschland für einheimische Menschen Jobbörsen und Berufsneuorientierungsbörsen angeboten werden, die die Bedürfnisse der berufserfahrenen Generationen berücksichtigen? Wie wäre es mit Würdigung der Lebensleistungen und Neugier und finanzieller Unterstützung und Jobausprobiermöglichkeiten in allen Branchen von der Gärtnerin bis zur Senatorin, bis zur Tischlerin und zum Diplomatischen Dienst und bis zum Kindergarten? Mit guten und sehr guten Verdienstmöglichkeiten? Wie wäre es, wenn die Altersdiskriminierung des deutschen Personalwesens für zukunftsfähige seriöse Unternehmen als Motor für wechselwillige Berufserfahrene genutzt wird, die auf dem zermürbenden Arbeitsmarkt einfach keine Chance auf Freude und Hoffnung und dauerhaft gutes Einkommen haben? Sie können das Ganze auch mal peppig machen. Mit 80er und 90er und weiterer Mugge. Geben Sie Ü40-Einheimischen Deutschlands die Chance, wieder Hoffnung und Freude zu entwickeln und ein gutes Arbeits- und Privatleben zu haben. Filtern Sie vor der Ü40-Jobbörse möglichst die schwarzen Schafe, Entwürdiger und Ausnutzer-Unternehmen heraus.
von Heike D. Grieswald 21. Januar 2026
von Heike D. Grieswald 21. Januar 2026
von Heike D. Grieswald 9. November 2025
https://www.mdr.de/nachrichten/deutschland/wirtschaft/seltenen-erden-lithium-sachsen-thueringen-europa-import-abhaengigkeit-100.html
von Heike D. Grieswald 27. Oktober 2025
@Bundesregierung ... und? Wie lange lassen Sie die existenztödliche Qualifizierungsunterbindungs-Arroganz und Ausgrenzung im Geologie-Wissenschaftsbetrieb und in den geologischen Ämtern und Universitäten in Deutschland noch durchgehen? Sie finden meine eigenständig über 2 Jahrzehnte erbrachten Leistungen hier:
von Heike D. Grieswald 12. Juli 2025
... die Unmöglichkeit eines glücklichen Seins. ... die vielen Missbrauchsopfer, die sexuelle Übergriffe im Kindesalter ertragen mussten und mit der schambehafteten und erschreckenden Erinnerung leben müssen, manchmal aufgrund beruflicher und wohnungstechnischer Umstände immer noch in der Nähe der Tat(en) ... die Missbrauchs- und Gewaltopfer, die als Erwachsene einfach nicht auf die Beine kommen, weil Teile der Gesellschaft inkl. spezifische eingeborene deutsche, hiesige, staatlich bezahlte Personen und spezifische, erlebte (akademische) Personen des beruflichen Umfeldes skrupellos sind und Gewalt- und Übergriffsopfer gern auch mal sekundär viktimisierten und für bekloppt hielten sowie weitere Gewalt und Übergriffe in Selbstverständlichkeit ausübten ... die Missbrauchsopfer und Gewaltopfer, die ihre gesellschaftlichen Mainstreamwünsche aufgrund der kapitalistischen Ellenbogen-Skrupellosigkeit einfach nicht erfüllen können ... die Missbrauchs- und Gewaltopfer, die ihre berufliche Qualifizierung aufgrund akademischer, existenzunterbindender Ignoranz und Skrupellosigkeit nicht machen können ... die Missbrauchs- und Gewaltopfer, die keinen Berufsumstieg schaffen, weil sie nicht wissen, wie sie es finanziell und örtlich stemmen sollen und Angst vor der massiven Zersetzung der Jobcenter und Arbeitsämter haben müssen Ich trinke einen Baileys auf die eingeborenen deutschen Überlebenden und Nichtüberlebenden von Kindesmissbrauch, Verschickung und Gewalt in Deutschland.
von Heike D. Grieswald 9. Juni 2025
Deutschland schafft es mit seinem Bürokratiemonstergeschwurbel, die Lebenszeit in ein einziges Cortisol- und Verzweiflungsgemisch zu verschwurbeln. Mit Steuererklärungsformularen, wo man als anders gebildete Fachkraft ein einziges Hääähhh? hervorbringen kann und der Kopfdruck steigt und die Verzweiflung auch. Es ist ein einziges politisch konstruiertes Riesenmonstergeschwurbel hier in Deutschland an allen staatlich tolerierten Ecken, sodass gesund sein und naturnahes Leben als Fleischklöpsschen auf zwei Beinen (die Steinzeit ist ja in geologischen Zeiten nur einen Wimpernschlag her) völlig unmöglich sind. Und dann kommt eine lebende Katze und miaut und will Aufmerksamkeit als natürliches Wesen mit Fell und Wärme und niedlichen Pfötchen und Teddybärengesicht und völlig instinktgesteuertem Handeln. Ein Wesen, das eigentlich in der Natur nur schlafen, jagen, fressen, schnurren, miauen, pinkeln, scheißen, durch die Felder streifen und sich mit anderen balgen und fortpflanzen kennt. Und dann sitzt du hier als studierte Frau, die selbst im nichtstudierten Zustand an den Begleitumständen völlig verzweifelt, und verzweifelst an Deutschlands Schwurbelbürokratie, die sich überall als branchendeutschinterne Fremdsprachen durch das Land zieht. Mit mörderischem, existenztödlichem Drohjobcentergeschwurbel, mit vernichtendem Juristengeschwurbel, mit Medizinergeschwurbel und dem Rentensystemgeschwurbel und dem Computersoftwaregeschwurbel und völlig nicht machbarem Installationsgeschwurbel staatlich neuer Konstruktionen und ja, auch mit Geologiegeschwurbel, wenn man das nicht studiert hat. Und als natürlich hergestellte Frau und als gesellschaftskonform zivilisiert erzogener Deutschlandmensch sollst du das alles können. Übermenschlich all das hervorgebrachte Zivilisationsgeschwurbel der Nachsteinzeitmenschheit Deutschlands - all das sollst du bringen als von der Natur normal konstruiertes Fleischklöpsschen auf zwei Beinen. Und dann höre ich nach draußen - und höre Vögel zwitschern und Wind durch die Blätter der Bäume rauschen. Ich denke an die vielen Pflanzen, die da draußen wachsen und die auch hier drinnen die Zimmerdecke gern erreichen. Und dann denke ich an die duftenden Blüten, die Seen mit ihrem klaren oder kaputten Wasser und denke mir: Was um Himmels Willen hat sich die zivilisierte Menschheit dabei gedacht, so ein lebensfeindliches Geschwurbel zu konstruieren, dass kein Normalmensch je solide händeln kann.
von Heike D. Grieswald 28. März 2025
Bitte schauen Sie sich das systematische Ausbeuten von Akademikerinnen und Akademikern an. Schauen Sie sich Geo-Universitäten und korrespondierende geologische Landesämter in Bezug zur selbstverständlichen Ausbeutung von Studenten und Soloselbstständigen an. Sie können mit der TU Bergakademie Freiberg, dem LAGB und dem LfULG beginnen. Allein in meinem Fall ist es ein gigantischer Berg jahrelanger Arbeit ohne Bezahlung. Immer unter der Maßgabe, es doch durch gute Arbeit und eine weitere Qualifizierung eines Tages in eine dauerhafte, solide Anstellung mit guten Bedingungen zu schaffen. Nehmen Sie sich gern die letzten 20 Jahre vor. Sie werden akademische Personen finden, die definierte Arbeitsbedingungen haben und Sie werden mit etwas Recherche auch Professoren finden, die massive Mehrarbeit erledigen ließen und in einem Fall auch produzierten. Kommen Sie diesbezüglich gern auf mich zu. Würde die viele Mehrarbeit der letzten Jahre seit der Wende ordentlich mit Sozialversicherung, Rentenversicherung und Steuer beaufschlagt, kämen enorm hohe Beträge auf die betreffenden Geo-Unternehmen zu.
von Heike D. Grieswald 27. März 2025
Meine Karriere/ berufliche Teilhabe im Geologieberuf wird seit 2 Jahrzehnten systematisch unterbunden. Und nicht nur meine. Die berufliche Ausgrenzung und berufsbezogene Nötigungen gehen weit über die Wissenschaft hinaus. Die Qualifizierung zur Dr. rer. nat. und auch ein Berufswechsel sind unmöglich. Personal der TU Bergakademie Freiberg hat maßgeblichen Anteil an der Qualifizierungsunterbindung. LfULG und LAGB machen mit bei der beruflichen Ausgrenzung. Die erlebten Verhaltensweisen zwecks Datenbeschaffung und gleichzeitiger Ausgrenzung sind eigenartig.